Posted on 12 Juli 2010
Berlin (ddp). Dev Patel (20), britischer Schauspieler und Star des Oscar-prämierten Films «Slumdog Millionär», steht unter Erfolgsdruck. «Mit dem ersten Film gleich einen solchen Erfolg zu haben, ist großartig, aber es macht auch Angst, ob man so etwas jemals wieder erreichen oder gar übertreffen kann», sagte er dem Magazin «USA Weekend». Seit «Slumdog Millionär», den er als 16-Jähriger gedreht hatte, sei er gewachsen und habe an sich gearbeitet. Nun gelte es, dem Publikum zu zeigen, dass er nicht nur das Straßenkind Jamal sein könne. In M. Night Shyamalans Fantasyfilm «Die Legende von Aang», der am 19. August in die deutschen Kinos kommt, will der indischstämmige Patel nun auch sein Können als Martial Arts-Kämpfer unter Beweis stellen.
ddp
Posted on 09 Juli 2010
Beverly Hills (ddp). Am 27. Februar 2011 werden fünf statt wie bislang drei Filme um den Oscar für die besten visuellen Effekte konkurrieren. Das teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am Donnerstag in Beverly Hills mit. Damit trägt die Organisation den Entwicklungen in der Filmbranche Rechnung und stellt die visuellen Effekte den übrigen Hauptkategorien gleich.
Der Verwaltungsrat der Academy präzisierte zudem die Grenze zwischen Animationsfilmen und Produktionen mit im Computer entstandenen Charakteren. Die etwa bei «Avatar» oder «Herr der Ringe» zum Einsatz gekommene «Motion capture»-Technik, bei der Mimik und Bewegungen eines Schauspielers auf einen virtuellen Doppelgänger übertragen werden, sei keine Animationstechnik, entschied das Gremium.
Es verkürzte zudem die minimale Spieldauer langer Animationsfilme von 70 auf über 40 Minuten. Damit wurde die Lücke zu Kurzanimationsfilmen geschlossen, die höchstens 40 Minuten lang sein dürfen.
ddp
Posted on 26 Juni 2010
Beverly Hills (ddp). Der Schauspieler und Oscar-Preisträger Christoph Waltz ist als neues Mitglied der Oscar-Academy eingeladen worden. Der 53-jährige Österreicher gehört zu den 135 auserwählten Filmschaffenden, die auf Einladung beitreten dürfen, wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences mitteilte. Die feierliche Aufnahme ist im September. Für 2010 wären bis zu 180 neue Mitglieder erlaubt gewesen, aber wie in den Vorjahren sprach die Academy weniger Einladungen aus. Waltz hatte für seine Rolle in «Inglourious Basterds» in März den Oscar als bester Nebendarsteller bekommen.
Einladungen gingen den Angaben zufolge außerdem unter anderen an die Schauspieler James Gandolfini, Mo’Nique, Ryan Reynolds und Gabourey Sidibe sowie an die Regisseure Jacques Audiard und Claudia Llosa.
ddp
Posted on 08 Juni 2010
London (ddp). Der Oscar-gekrönte Regisseur Danny Boyle («Slumdog Millionär») wird möglicherweise die Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele 2012 in London inszenieren. Der 53-Jährige ist nach Ansicht der Organisatoren der perfekte Mann für den Job, wie die «Sunday Times» berichtete. Ein Insider sagte dem Blatt: «Bislang wurde nichts unterzeichnet, aber wir gehen davon aus, dass er es macht.» Boyle wollte den Bericht nicht bestätigen, zeigte sich aber interessiert. «Es wäre wunderbar, nicht wahr?»
Für den Briten spricht dem Bericht zufolge seine Kreativität und sein Talent für visuelle Opulenz, die er in dem mit acht Oscars gekrönten Drama «Slumdog Millionär» unter Beweis gestellt hatte. Boyle habe zudem mit der Geschichte eines indischen Slumkinds gezeigt, dass er Großbritannien als bunte und weltoffene Gesellschaft porträtieren könnte, berichtete die Zeitung. Mit dem Drogendrama «Trainspotting» hatte Boyle zu Beginn seiner Karriere die weniger werbewirksame Seite Englands auf die Leinwand gebracht.
Sollte der Regisseur den Zuschlag erhalten, würde er seinem chinesischen Kollegen Zhang Yimou («Hero») nachfolgen. Dieser hatte 2008 die Eröffnungs- und Schlusszeremonie der Olympischen Spiele in Peking inszeniert.
ddp
Posted on 13 Mai 2010
Berlin (ddp). Sean Penn (49), Schauspieler, darf sich in den nächsten drei Jahren nichts zuschulden kommen lassen. Ein Gericht in Los Angeles habe ihn wegen einer Rauferei mit einem Paparazzo zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, meldet das «People»-Magazin. Zudem müsse der Oscar-Preisträger an einem Antiagressionstraining teilnehmen. Sollte Penn in der Bewährungszeit erneut mit dem Gesetz in Konflikt geraten, drohe ihm eine Haftstrafe. Penn habe entschieden, das Urteil zu akzeptieren, sagte sein Sprecher dem Blatt: «Diese Sache vor Gericht zu verzögern hätte nicht in Penns Interesse gelegen und hätte ihn von seinen karitativen Verpflichtungen abgelenkt.» Penn war im Oktober 2009 in Kalifornien mit einem Fotografen aneinandergeraten. Ein Video zeigte ihn dabei, wie er den Mann anschrie und mehrfach versuchte, ihn zu treten.
ddp
Posted on 30 April 2010
München (ddp). 30 Jahre nach dem Oscar für «Die Blechtrommel» kommen die Protagonisten erstmals in einer Talkrunde wieder zusammen. Bei «Beckmann» sprechen am Montagabend (3. Mai, 22.45 Uhr) die Schauspieler Mario Adorf, Katharina Thalbach, David Bennent sowie Regisseur Volker Schlöndorff über den Film, der ihr Leben prägte, wie die ARD am Freitag mitteilte.
Die Geschichte des Oskar Matzerath, der aus Protest gegen die Erwachsenenwelt nicht mehr wachsen will, gilt als Meisterwerk des internationalen Kinos und ist der erste deutsche Film, der den Oscar erhielt.
In der Sendung erwartet werden auch «Blechtrommel»-Fan und Autor Ulrich Wickert sowie Flugbegleiterin Salome Saremi, die nach dem tragischen Tod ihres Bruders für mehr Zivilcourage kämpft.
ddp
Posted on 29 April 2010
Julia Roberts (42), Schauspielerin, braucht nicht viel Zeit, um sich zurechtzumachen. Sie sei nie länger als zwei Stunden in der Maske – selbst vor der Oscar-Verleihung, wird ihr Friseur Serge Normant vom «People»-Magazin zitiert: «Nichts an ihr ist künstlich. Sie glaubt, man muss sich wohlfühlen.» Ihre Maskenbildnerin Genevieve sagte dem Blatt zufolge, Roberts habe dennoch ein paar Schönheitstricks auf Lager. Sie benutze nur getönte Feuchtigkeitspflege, aber niemals eine schwere Grundierung. «Ihre Haut ist erstaunlich», betonte die Maskenbildnerin. Auf ihren Eyeliner würde Roberts nie verzichten. Zwei Lagen Maskara und einen natürlich wirkenden Lippenstift – nicht zu glänzend – und Roberts´ Make-up sei perfekt.
(ddp)
Posted on 20 April 2010
Potsdam (ddp-lbg). Die Studio Babelsberg Gruppe schaut trotz Filmerfolgen und Oscar-Prämierungen auf ein schwieriges Jahr zurück. Nachdem noch 2008 ein Konzernergebnis von 2,9 Millionen Euro erzielt wurde, fuhr die Gruppe im Geschäftsjahr 2009 einen Verlust in Höhe von 2,4 Millionen Euro nach Steuern ein, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Studio Babelsberg AG allein schloss mit einem Minus von 2,9 Millionen nach Steuern ab.
Gründe seien zum einen die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise und der Streik amerikanischer Gewerkschaften, die weltweit zu einer erheblichen Verringerung des Produktionsvolumens und zu Projektverzögerungen geführt hätten. Zum anderen belasteten die Folgen einer Insolvenz des ehemaligen Postproduktions-Kooperationspartners Elektrofilm sowie das Ende einer langlaufenden Fernsehproduktion das Ergebnis.
Die Produktionskapazitäten der Studio Babelsberg Gruppe waren nach Beendigung der Dreharbeiten für den Roman-Polanski-Thriller «Der Ghostwriter» krisenbedingt nur unzureichend ausgelastet, wie es weiter hieß. So musste die Studio Babelsberg AG für die letzten vier Monate 2009 für die Mehrzahl der Mitarbeiter Kurzarbeit anmelden. Zu Beginn dieses Jahres sei die Kurzarbeit wieder aufgehoben worden. Die Studiokapazitäten seien im ersten Halbjahr 2010 deutlich besser ausgelastet als in der zweiten Jahreshälfte 2009.
Studio Babelsberg produzierte den Angaben zufolge Anfang dieses Jahres den Film «Unknown White Male» mit Liam Neeson und Diane Kruger in den Hauptrollen und realisierte die Studiodreharbeiten des Horrorthrillers «The Apparition». Zurzeit liefen die Dreharbeiten von Roland Emmerichs neuen Film «Anonymous» und der Produktion «Hanna» unter anderem mit Cate Blanchett.
(ddp)