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«Wagner fürs Volk»

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«Wagner fürs Volk»


Ludwigshafen (ddp). Theater und Oper müssen nach Ansicht des Intendanten des Ludwigshafener Theaters im Pfalzbau, Hansgünther Heyme, für alle Menschen zugänglich inszeniert werden. Dieser Anspruch habe sich im Laufe seines Lebens immer weiter «verschärft», sagte Heyme im ddp-Interview anlässlich seines 75. Geburtstages am Sonntag.

Er habe 2004 bewusst die Intendanz in Ludwigshafen angenommen, «in einer Arbeiterstadt, wo es kein eigenes Ensemble gab, keine Werkstätten, aber eine Aufgabe», sagte Heyme, der als Mitbegründer des deutschen Regietheaters gilt. Wenn man Theater nicht nur für eine Elite machen wolle, dürfe man nicht seiner Biografie verpflichtetes Theater machen.

Sein derzeit größtes Projekt, der Opern-Vierteiler «Der Ring des Nibelungen» von Richard Wagner, sei von höchster Aktualität. «Der Ring ist ein Symbol der Macht, des Kapitals. Der Ring erzeugt Schmutz, Brutalität, Mord und Totschlag. Nicht erst seit der letzten Wirtschaftskrise hat der Ring aktuellen Bezug», sagte Heyme. Auch die Frage nach allem Jenseitigen im «Ring» sei aufgrund eines «derzeit allgegenwärtigen Rückfalls ins Mittelalter, in Monsterreligiositäten» sehr aktuell, sagte Heyme.

Damit jeder dem Stoff folgen kann, würden alle Stücke übertitelt. «Nur ein kleiner Teil des Publikums kennt heute noch die Texte», sagte Heyme. Dazu habe er ein zeitgenössisches Bühnenbild und Kostüme entwickelt, um die Aufführungen «ästhetisch im Jetzt» anzusiedeln. Der erste Teil «Das Rheingold» hat am 5. November zur Eröffnung der VI. Internationalen Festspiele Ludwigshafen Premiere. Das Projekt, dem Heyme den Untertitel «Wagner fürs Volk» gab, ist eine Koproduktion des Theaters im Pfalzbau mit der Oper Halle und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

ddp

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99. Bayreuther Festspiele starten mit «Lohengrin»

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99. Bayreuther Festspiele starten mit «Lohengrin»


Bayreuth (ddp). Zur Neuinszenierung der Oper «Lohengrin» bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth haben die beiden Festspielleiterinnen Eva Wagner-Pasquier und Katharina Wagner am Sonntag vor dem Festspielhaus zahlreiche prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Showgeschäft begrüßt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) waren ebenso zur Eröffnung des berühmten Opernfestivals gekommen wie zahlreiche Bundes- und Landesminister. Auch Kultur und Unterhaltung waren vertreten mit Thomas Gottschalk und Ehefrau, Veronika Ferres und Freund Carsten Maschmeyer, Sebastian Koch, Edgar Selge und Margot Werner.

Regie führt zum ersten Mal am Grünen Hügel der 69-jährige Hans Neuenfels, der als einer der mutigsten und provokantesten Regisseure des Musiktheaters gilt. Weitere Debüts liefern der Münchner Tenor Jonas Kaufmann als Lohengrin und die Berliner Sopranistin Annette Dasch als Elsa. Mit 41 und 34 Jahren gehören beide Sänger zu den jungen deutschen Opernstars, die derzeit auf den Bühnen der Welt Furore machen. Sie könnten mit ihrem Hügel-Debüt zum neuen Opern-Traumpaar avancieren. Ebenfalls zum ersten Mal wird der 31-jährige lettische Dirigent Andris Nelsons in Bayreuth zu erleben sein.

Um Neuenfels' Interpretation des Lohengrin-Stoffes wurde bis zuletzt ein großes Geheimnis gemacht. Es werde Ratten auf der Bühne zu sehen geben, berichtete Festspielchefin Wagner. Dabei handelt es sich allerdings nicht um echte Tiere, sondern um Chorsänger und sonstige Mitwirkende in weißen Laborratten-Kostümen. Neuenfels selbst sprach von «einer Art Laboratorium», in dem sich die Handlung abspielen werde.

Bei der Generalprobe am Donnerstag war die Sopranistin Annette Dasch von einem herabfallenden Gegenstand aus der «Parsifal»-Dekoration getroffen worden und hatte kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Bis zur Premiere werde sie wieder fit sein, sagte Neuenfels.

Bis 28. August stehen neben «Lohengrin» auch die Wagner-Opern «Die Meistersinger von Nürnberg», «Der Ring des Nibelungen» sowie «Parsifal» auf dem Programm. Der «Ring» in der Regie von Tankred Dorst unter der musikalischen Leitung von Christian Thielemann ist zum letzten Mal zu erleben. Alle Vorstellungen sind seit langem ausverkauft. Noch vor der Eröffnung der Festspiele um 16.00 Uhr gab es erneut eine Wagner-Oper in einer Inszenierung für Kinder zu sehen. Auf der Probebühne des Festspielhauses hatte am Mittag der «Tannhäuser» Premiere.

ddp

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Thurn und Taxis Schlossfestspiele beginnen mit «Nabucco»

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Thurn und Taxis Schlossfestspiele beginnen mit «Nabucco»


Regensburg (ddp-bay). Mit der Oper «Nabucco» des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi werden heute in Regensburg die achten Thurn und Taxis Schlossfestspiele eröffnet. Wie der Veranstalter mitteilte, führt das tschechische Nationaltheater Brünn die Oper heute und am Samstag auf. Die Titelrolle übernimmt der erste Bariton der Ungarischen Staatsoper Budapest, Michele Kalmandi.

Schirmherrin Gloria von Thurn und Taxis rechnet insgesamt mit mehr als 30 000 Besuchern zu den Festspielen, die bis 1. August dauern. Auf dem Programm stehen unter anderem das Musical «West Side Story» (23. und 24. Juli) sowie die Shows «Blues Brothers» (20. Juli) und «It's Raining Men» (30. Juli). Zu erleben sind im Schlosshof ferner Musiker wie der lettische Opern-Star Elina Garanca, Max Raabe und das Palastorchester und das Gesangsquintett Adoro mit Band mit Orchester (31. Juli). Für junge Gäste wird außerdem das Kindermusical «Happy Birthday, Jim Knopf!» (18. Juli) mit Musik von Konstantin Wecker gezeigt.

ddp

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Wolfgang Joop wirbt für ungeliebte Wolfgang Joop

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Wolfgang Joop wirbt für ungeliebte Wolfgang Joop


Berlin (ddp). Modeschöpfer Wolfgang Joop ist während seiner Zeit in Hamburg die Oper vermiest worden. «Damals hat jede Designerin schon zum Frühstückscroissant die Callas gehört. Grässlich!», sagte der 65-Jährige der «Bild am Sonntag», der dennoch ab September auf Plakaten für die Deutsche Oper in Berlin wirbt. Auch in modischer Hinsicht liegt Joop die Oper nicht. In der für solche Kulturveranstaltungen nötigen Abendgarderobe habe er sich «immer leicht unwohl gefühlt». «Wenn es nach mir ginge, würde ich am Eingang jedes Opernhauses eine Fashion-Polizei aufstellten, die alle Häkelstolas aussortiert», sagte Joop.

ddp

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Oper «Orpheus und Eurydike» im Berliner Bode-Museum verlängert

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Oper «Orpheus und Eurydike» im Berliner Bode-Museum verlängert


Berlin (ddp-bln). Aufgrund der großen Nachfrage wird die Oper «Orpheus und Eurydike» bis zum 12. Juni im Bode-Museum auf der Berliner Museumsinsel aufgeführt. Am 5. und 12. Juni ist die von Christoph Hagel inszenierte Oper sogar zu Mitternachtsvorstellungen in der Basilika des Museums zu erleben, wie die Veranstalter mitteilten. Im Jahr 2008 waren mehr als 10 000 Besucher zur Berliner Erstaufführung ins Museum gekommen.

Joseph Haydn (1732-1809) hatte mit dieser Tragödie 1791 sein letztes Bühnenwerk während eines Aufenthalts in London geschaffen. Uraufgeführt wurde die Oper jedoch erst 1951 in Florenz mit Maria Callas in der Titelrolle. Hagel führt das Gesamtkunstwerk aus klassischer Musik, Ballett und zeitgenössischem Tanz gemeinsam mit den Berliner Symphonikern auf.

Nach Mozarts «Apollo und Hyacinth» ist «Orpheus und Eurydike» bereits die zweite Oper, die der Regisseur im Ambiente des Museums präsentiert. Mit «Apollo und Hyacinth» feierte Hagel 2006 zur Wiedereröffnung des Bode-Museums ebenfalls einen großen Erfolg.

(orpheusimbode.de)

ddp

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Oper «Orpheus und Eurydike» wieder im Berliner Bode-Museum

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Oper «Orpheus und Eurydike» wieder im Berliner Bode-Museum


Berlin (ddp-bln). Aufgrund des großen Erfolgs wird die Oper «Orpheus und Eurydike» ab heute (4. Mai) erneut im Bode-Museum auf der Berliner Museumsinsel aufgeführt. Bis 5. Juni kann man dort die von Christoph Hagel inszenierte Oper in der Basilika des Museums erleben, wie die Veranstalter mitteilten. Im Jahr 2008 waren mehr als 10 000 Besucher zur Berliner Erstaufführung ins Museum gekommen.

Joseph Haydn (1732-1809) hatte mit dieser Tragödie 1791 sein letztes Bühnenwerk während eines Aufenthalts in London geschaffen. Uraufgeführt wurde die Oper jedoch erst 1951 in Florenz mit Maria Callas in der Titelrolle.

In der Hagel-Inszenierung von «Orpheus und Eurydike» durchbrechen den Angaben zufolge «moderne Elemente die Schwere und Dramatik dieser tragischen Liebesgeschichte» aus der griechischen Mythologie und verleihen ihr eine gewisse Zeitlosigkeit. Hagel führt das Gesamtkunstwerk aus klassischer Musik, Ballett und zeitgenössischem Tanz gemeinsam mit den Berliner Symphonikern auf.

Nach Mozarts «Apollo und Hyacinth» ist «Orpheus und Eurydike» bereits die zweite Oper, die der Regisseur im Ambiente des Museums präsentiert. Mit «Apollo und Hyacinth» feierte Hagel 2006 zur Wiedereröffnung des Bode-Museums ebenfalls einen großen Erfolg.

(orpheusimbode.de)

ddp

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Oper «Orpheus und Eurydike» wieder im Berliner Bode-Museum

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Oper «Orpheus und Eurydike» wieder im Berliner Bode-Museum


Berlin (ddp-bln). Aufgrund des großen Erfolgs wird die Oper «Orpheus und Eurydike» ab Dienstag (4. Mai) erneut im Bode-Museum auf der Berliner Museumsinsel aufgeführt. Bis 5. Juni kann man dort die von Christoph Hagel inszenierte Oper in der Basilika des Museums erleben, wie die Veranstalter mitteilten. Im Jahr 2008 waren mehr als 10 000 Besucher zur Berliner Erstaufführung ins Museum gekommen.

Joseph Haydn (1732-1809) hatte mit dieser Tragödie 1791 sein letztes Bühnenwerk während eines Aufenthalts in London geschaffen. Uraufgeführt wurde die Oper jedoch erst 1951 in Florenz mit Maria Callas in der Titelrolle.

In der Hagel-Inszenierung von «Orpheus und Eurydike» durchbrechen den Angaben zufolge «moderne Elemente die Schwere und Dramatik dieser tragischen Liebesgeschichte» aus der griechischen Mythologie und verleihen ihr eine gewisse Zeitlosigkeit. Hagel führt das Gesamtkunstwerk aus klassischer Musik, Ballett und zeitgenössischem Tanz gemeinsam mit den Berliner Symphonikern auf.

Nach Mozarts «Apollo und Hyacinth» ist «Orpheus und Eurydike» bereits die zweite Oper, die der Regisseur im Ambiente des Museums präsentiert. Mit «Apollo und Hyacinth» feierte Hagel 2006 zur Wiedereröffnung des Bode-Museums ebenfalls einen großen Erfolg.

ddp

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Rockoper huldigt Michael Jackson

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Rockoper huldigt Michael Jackson


Bremen (ddp-nrd). Gut ein Jahr nach seinem Tod wird Popstar Michael Jackson eine Oper gewidmet. Am Bremer Theater feiert am Donnerstag (29. April) die Rockoper «Dangerous» ihre Uraufführung. Das Schauspielhaus verspricht dem Publikum eine turbulente, überirdische Show mit den großen Hits des Sängers. Erzählt wird die Ankunft Michael Jacksons im Himmel, wo er wie zu Lebzeiten bei seinen Fans, den Engeln, Kreischalarm auslöst und den himmlischen Frieden aushebelt, wie das Theater mitteilte.

Inszeniert wird von Serge Weber, der bereits für das Theater zahlreiche Bühnenmusiken zu Inszenierungen des Choreographen und Regisseurs Johann Kresnik schrieb. Gesangstraining bekamen die Schauspieler von der Bremer Rapperin Sema Mutlu.

(ddp)

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12.FC Bayern München23
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17.1. FC Köln20
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