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2000 Fans feiern die Fantastischen Vier

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2000 Fans feiern die Fantastischen Vier


München (ddp-bay). Rund 2000 Fans haben trotz Sturm und Regen am Freitag einen Liveauftritt der Fantastischen Vier in München bejubelt: Die Band stellte bei dem eineinhalbstündigen Konzert Songs aus ihrem neuen Album «Für Dich immer noch Fanta Sie» vor. Dabei verwandelten die vier Musiker das ProSieben-Sendezentrum in Unterföhring bei München in eine Open-Air-Bühne. Die begeisterten Gewinner der kostenlosen Tickets des «Telekom Street Gigs» feierten mehr als drei Monate vor dem Start der großen Hallentour die Fantastischen Vier bei diesem exklusiven Konzert mit Dauerapplaus.

Am 9. November startet die Hallentournee «Für Dich Immer Noch Fanta Sie – Tour 2010» in Zürich. Weitere Auftritte haben die Fantastischen Vier am 10. November in Mannheim, am 11. November in Bremen, am 13. November in Dresden, am 14. November in Kempten, am 16. November in Graz, am 18. November in Trier, am 20. November in Frankfurt und am 21. November in Oberhausen.

In der Konzertreihe «Telekom Street Gigs» spielten bisher bekannte Bands wie Snow Patrol, Kaiser Chiefs, Freundeskreis und Jan Delay live an außergewöhnlichen Orten. Seit 2007 besuchten mehr als 24 000 Fans kostenlos die Street Gigs unter dem Motto «Die besten Bands, wo keiner sie erwartet» unter anderem auf einem Parkdeck (Phoenix), im Maislabyrinth (Simple Plan) oder auf einem Autofriedhof (Billy Talent).

ddp

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«Wetten, dass..?» meldet sich am 2. Oktober aus München zurück

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«Wetten, dass..?» meldet sich am 2. Oktober aus München zurück


Mainz (ddp-bay). Nach der Sommerpause wird Moderator Thomas Gottschalk am 2. Oktober mit der ZDF-Unterhaltungsshow «Wetten, dass..?» auf den Bildschirm zurückkehren. Die Sendung kommt nach ZDF-Angaben aus München. Welche Gäste Gottschalk in der Olympiahalle begrüßt, stehe noch nicht fest, sagte ein Sendersprecher am Mittwoch in Mainz auf ddp-Anfrage.

Die Show findet am letzten Wochenende des diesjährigen Oktoberfestes statt, das von 18. September bis 4. Oktober dauert. «Wetten, dass..?» war bisher in den Jahren 2002 und 2009 zu Gast in München.

Die Sendung läuft seit 1981. Erfunden wurde das ZDF-Unterhaltungsflaggschiff von Showmaster Frank Elstner, der die Show auch mehrere Jahre moderiert hatte. Im September 1987 übernahm Gottschalk die Moderation. Bis Mai 1992 stand er auf dieser Showbühne, übergab dann für kurze Zeit an Wolfgang Lippert und kehrte 1994 wieder zurück. Seit Herbst 2009 assistiert Michelle Hunziker Gottschalk bei der Moderation.

ddp

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Monumentale Saaldekoration nach 70 Jahren zurück in München

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Monumentale Saaldekoration nach 70 Jahren zurück in München


München (ddp). Nach rund 70 Jahren ist die aus vier Werken bestehende Saaldekoration im Rembrandt-Saal der Alten Pinakothek in München wieder komplett. Wie das Museum am Mittwoch mitteilte, wird das fast vier Meter breite «Bildnis von drei Kindern in einer Landschaft mit Jagdbeute» von Melchior d'Hondecoeter (1636-1695) am Dienstag erstmals wieder zu sehen sein. Das um 1670 entstandene Gemälde war rund zehn Monate lang aufwendig restauriert worden.

D'Hondecoeter zählt zu den führenden holländischen Tiermalern des 17. Jahrhunderts. Die in der Alten Pinakothek gezeigten Werke schmückten einst die Wände eines Saals im Haus Driemond, dem feudalen Landsitz des Amsterdamer Zuckerbäckers und Kunstsammlers Adolf Visscher. 1791 erwarb Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken die Saaldekoration, ehe diese 1799 mit dessen Sammlungen nach München gelangte.

ddp

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Silbermond und Schweißperlen

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Silbermond und Schweißperlen


München (ddp-bay). Mit einer mitreißenden Show hat die sächsische Band Silbermond zur Eröffnung des Sommerfestivals Tollwood den rund 5000 Besuchern im ausverkauften Konzertzelt eingeheizt. Die Hitze darin war so groß, dass Dutzende Besucher es vorzogen, den musikalischen Auftakt am Donnerstagabend vor dem Zelt zu verfolgen. Schon nach dem Soundcheck sei die Band komplett durchgeschwitzt gewesen, gestand Sängerin Stefanie Kloß zu Konzertbeginn.

«Die Münchner können richtig gut feiern – egal ob es 50 Grad hat oder minus 10», sagte Kloß. Sie bewies während einer schnörkellosen Show äußerste Publikumsnähe. Überraschend tauchte sie inmitten der Fans auf, holte acht ihrer Anhänger zum Tanzen auf die Bühne und ließ sich schließlich von ihrem Publikum beim Stage diving auf Händen tragen. Egal ob Lieder aus der Anfangszeit wie «Symphonie», «Das Beste» oder Neueres wie «Irgendwas bleibt»: Das Publikum feierte die Gruppe aus Bautzen mit Begeisterungsstürmen. Dass sie auch humorvoll ist, bewies die Band mit einer ungewöhnlichen Einlage ihres Schlagzeugers Andreas Nowak. Sein «Lied mit nur einem Akkord» riss die Besucher zu Zugabe-Rufen hin.

Und das Schwitzen geht weiter. Bereits am Freitag) findet mit dem Konzert der Sängerin und Songwriterin Norah Jones ein weiterer musikalischer Höhepunkt statt. Dann stehen die Gruppe Crosby, Stills Nash, die Pet Shop Boys und Roger Cicero auf dem Konzertplan. Die Konzerte von Jones’, Haindling und Willy Astor sind bereits ausverkauft.

Mehrere internationale Zirkusprojekte bauen zudem ihre eigenen Zelte auf dem bis 25. Juli geöffneten Festivalgelände am Rand des Olympiaparks auf. Neu im Programm ist dieses Jahr ein Musikzelt mit dem Namen «Blue Note Lounge». Hier sollen vor allem Nachwuchsmusiker eine Plattform erhalten. Am Eröffnungsabend wurde darin bereits fleißig getanzt. Zudem gibt es wie jedes Jahr eine bunte Mischung aus Verkaufsständen und Kulinarischem, die ebenfalls bereits eifrig frequentiert wurden.

ddp

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Uli Hoeneß auf Pilgertour

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Uli Hoeneß auf Pilgertour


München (ddp-bay). Für einen Sieg des FC Bayern München im Finale der Champions League am Samstag gegen Inter Mailand hofft Vereinspräsident Uli Hoeneß auf Hilfe von oben. Weil er schon vor dem Finalsieg im Jahr 2001 gegen den FC Valencia zur Wallfahrtskapelle Maria Himmelfahrt in Birkenstein im Landkreis Miesbach gepilgert war, «sind wir auch letzten Donnerstag eineinhalb Stunden dorthin marschiert», sagte Hoeneß dem Radiosender Bayern 1 vier Tage vor der Begegnung in Madrid. «Ich habe meinen Schal dort weihen lassen.»

Den Bayern scheint der göttliche Beistand zu helfen. Zwei Tage nach der Wallfahrt gewannen sie gegen Werder Bremen überlegen den DFB-Pokal. «In Berlin hat es schon genutzt», glaubt Hoeneß.

ddp

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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit


München (ddp.djn). Die Staatsanwaltschaften in München und in Kärntens Hauptstadt Klagenfurt planen eine gemeinsame Ermittlungsgruppe zur Aufklärung der Affäre um die Bayerische Landesbank (BayernLB) und deren frühere marode Tochter Hypo Group Alpe Adria HGAA). Wie die Münchner Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe) sagte, wird derzeit ein Kooperationsvertrag der Strafverfolger ausgearbeitet.

Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit hätte den Vorteil, nicht mehr jedes Mal ein Rechtshilfeersuchen stellen zu müssen, um an Informationen aus dem Ausland zu kommen, sagte Stockinger. Das beschlagnahmte Material könne innerhalb eines bestimmten Rahmens in beiden Ländern «juristisch verwertet werden».

Die Münchner Staatsanwaltschaft wartet bereits seit fast einem halben Jahr auf zahlreiche Unterlagen, die in Österreich im Wege der Rechtshilfe beschlagnahmt wurden und die bei der Aufklärung der Affäre von Nutzen sein könnten. Erst vor wenigen Tagen ging beim Oberlandesgericht Graz erneut ein Einspruch der HGAA gegen die Herausgabe des Materials ein, wie das Blatt berichtete.

Die Münchner Staatsanwaltschaft untersucht, ob die BayernLB die HGAA 2007 überteuert gekauft hat und ob dadurch Landesbank-Vermögen veruntreut wurde. Außerdem vermutet sie Korruption. Der inzwischen verstorbene damalige Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider soll mit einem Fußball-Sponsoring bestochen worden sein, um den Verkauf der HGAA nach Bayern zu ermöglichen. Dem Freistaat sind durch die HGAA-Affäre 3,75 Milliarden Euro verloren gegangen. In Klagenfurt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Untreueverdacht bei undurchsichtigen Kreditvergaben auf dem Balkan.

(ddp)

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Münchner Museen zeigen Kunst von der Antike bis zur Gegenwart

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Münchner Museen zeigen Kunst von der Antike bis zur Gegenwart


München (ddp-bay). Jedes Jahr strömen deutlich mehr als eine Million Besucher in die Münchner Museen. Allein die erst im Mai vergangenen Jahres eröffnete Sammlung Brandhorst zog bislang fast 300 000 Kunstinteressierte an die Isar. Die Bandbreite der in München ausgestellten Kunst reicht vom Beginn der Menschheitsgeschichte bis zur Gegenwart. Im Fokus des Besucherinteresses steht das sich ständig weiterentwickelnde «Kunstareal» mit den Pinakotheken, dem Museum Brandhorst, dem Lenbachhaus und vielen Galerien.

Für den Kulturreferenten der Stadt, Hans-Georg Küppers, spielt München auf dem Feld der Kunst in einer Liga mit internationalen Metropolen. «Das ´Kunstareal´ mit den Staatsgemäldesammlungen ist ein Museumsquartier, mit dem wir unsere internationale Positionierung als Kunststadt weiter ausbauen können», sagt Küppers. Doch es seien nicht allein die großen Namen, die Münchens Ruf als Kulturstadt prägten, sondern auch zahlreiche Kunst- und Kultureinrichtungen in den Stadtvierteln.

Zu den großen Namen zählt seit Mai 2009 das Museum Brandhorst. Mit seiner aus kräftigen Farben auffällig gestalteten Fassade hat es seinen Platz in der städtischen Museumslandschaft gefunden und gilt bereits als gute Ergänzung zu den umfangreichen Beständen der Pinakothek der Moderne. Den Besucherzahlen nach zu urteilen, läuft die private Sammlung zeitgenössischer Kunst der 1970er, 80er und 90er Jahre den etablierten Museen derzeit den Rang ab. «Für die relativ kurze Laufzeit sehr beachtlich», findet Museumsdirektor Armin Zweite das Interesse der Besucher. Er ist vom bisherigen Erfolg selbst überrascht.

Vor der Eröffnung habe es viele Diskussionen und negative Kommentare über das neue Museum gegeben. «Das hat sich mit der Eröffnung schlagartig gelegt», sagt Zweite. Die Akzeptanz beim Publikum sei «außerordentlich gut», auch wenn der Direktor nicht von einem «riesigen Massenandrang», sondern eher von «kontinuierlich gutem Zuspruch» sprechen mag.

Zweite geht fest davon aus, dass der Besucherandrang mit der Zeit ein wenig nachlassen wird, sobald die erste Neugier der Kunstinteressierten gestillt ist. Dann könne das Haus mit seinen rund 700 Werken, darunter Gemälde von Andy Warhol und eine nach Ansicht Zweites europaweit einzigartige Sammlung von Cy Twombly, seinen Platz in der Münchner Museumslandschaft einnehmen. Der Direktor sieht seine Sammlung ohnehin nicht als Konkurrent für die etablierten Häuser im sogenannten Kunstareal. Vielmehr sei das Museum «Teil eines Ensembles, einer unglaublichen Zusammenballung, die nur mit der Berliner Museumsinsel zu vergleichen ist».

Doch während Kulturreferent Küppers die Stadt auf internationalem Niveau sieht, teilt Zweite diese Einschätzung nur bedingt: «München fehlt es an einer Lokalität für große internationale Ausstellungen», findet der Direktor des Museums Brandhorst. Wann immer eine bedeutende Werkschau in der Stadt zu sehen sei, müssten die Häuser ihre eigenen Sammlungen wegräumen, um Platz zu schaffen. «Die städtische und staatliche Kulturpolitik muss daran sehr intensiv arbeiten, damit München nicht den Anschluss verliert», sagt Zweite.

Kulturreferent Küppers verweist auf die 50 Millionen Euro teure Renovierung des Lenbachhauses. «Die städtische Galerie im Lenbachhaus war bisher so erfolgreich, dass die Kapazitäten der ehemaligen Künstlervilla nicht mehr ausreichten, den Besucherandrang zu bewältigen», sagt Küppers. Durch die noch bis 2012 dauernde Renovierung und einen neuen Anbau werde genug Raum für «höchst attraktive Wechselausstellungen» geschaffen. Aber auch er sieht noch Verbesserungsbedarf. «Unsere Aufgabe ist es jetzt, das reichhaltige Angebot noch besser zu vermitteln und zu kommunizieren», sagt Küppers.

Um für Besucher die Informationen über die mehr als 50 Münchner Museen in unterschiedlicher Trägerschaft zu bündeln, haben die Institutionen unterstützt von der Stadt und dem Wissenschaftsministerium des Freistaates Ende Februar ein gemeinsames Internetportal gestartet.

(ddp)

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Aufgebrachter Außenminister

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Aufgebrachter Außenminister


München (ddp). FDP-Chef Guido Westerwelle zeigt sich empört über die an ihm in der Nockherberg-Rede in München geäußerte Kritik. «Scharf kritisiert zu werden, gehört zu meinem Amt dazu. Mit einem KZ-Wächter verglichen zu werden, geht zu weit», schrieb Westerwelle am Donnerstag in einem Brief an den Paulaner-Geschäftsführer Andreas Steinfatt. Der Außenminister forderte den Brauereichef und Organisator des Politiker-«Derbleckens» auf, künftig «von Einladungen an meine Person abzusehen».

Nockherberg-Redner Michael Lerchenberg hatte in seiner satirischen Rede am Mittwochabend fabuliert, FDP-Chef Guido Westerwelle wolle nun alle «Hartz IV»-Empfänger in einem mit Stacheldraht umgebenen Lager in Ostdeutschland sammeln. Über dem Eingang, «bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Lettern: Leistung muss sich wieder lohnen». Viele sehen darin eine Anspielung auf den menschenverachtenden Spruch «Arbeit macht frei» am Tor des Konzentrationslagers Auschwitz.

(ddp)

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