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Krawatten gibt es in den verschiedensten Formen und Mustern und aus sehr unterschiedlichen Stoffen. Krawatten können uni, kariert, gepunktet, gestreift oder mit anderen Mustern wie z. B. Paisley versehen sein. Auch die Farbwahl scheint schier unendlich zu sein.
Fast jährlich ändert sich die Mode und somit der Krawattenstil. Mal sind eher die gedeckten Farben „in“, mal sind es die Leuchtfarben. Mal gibt es lange schmale Krawatten, mal breitere Formen. Solange man sich in Männermodegeschäften nicht die billigsten Varianten inklusive Hemd kauft, sondern die Krawatte am Krawattenständer aussucht, kann man bei Formen und Farben nicht viel falschmachen.
Allerdings gibt es immer wieder Falschinterpretationen was Farben und Muster angeht. Nur weil eine Männerzeitschrift behauptet, orange-weiß-gestreift ist „in“, bedeutet das nicht, dass man im Büro zu einem hellgrauen Anzug eine orangene Krawatte tragen kann. Feinste Seidenkrawatten trägt man nicht unbedingt zu einem groben Cordanzug, grobe Strickkrawatten oder gar Lederkrawatten trägt man am besten gar nicht und bitte auch kein Paisleymuster zu Glencheck-Anzügen…
Nicht nur die Farben und Formen sind wichtige Details, auf die man achten muss. Auch der Krawattenknoten ist eine Kunst für sich. Windsorknoten, Four-in-Hand-Knoten, Pratt-Knoten, Cavendish-Knoten usw. – es gibt zahlreiche Knoten,um die Krawatte in Form zu bringen. Teils bestimmt der Hemdkragen den zu wählenden Knoten (Haifischkragen – i. d. R. dickere Knoten), mal entscheidet die Zeit (Four-in-Hand-Knoten) und mal die Vorliebe für komplizierte Dinge. Wer also Krawatten tragen möchte, sollte sich auskennen.

