Hemden – Stehkragen

Hemden – Stehkragen

Den Stehkragen verbinden die meisten Menschen mit den 80er Jahren, als man unter seinem bunten Leinenjacket ein rosa Stehkragenhemd anhatte, nicht zu vergessen die hochgeschlagenen Ärmel.

Das Stehkragenhemd ist definitiv kein modisches Hemd. Zwar werden immer noch von zahlreichen Firmen Stehkragenhemden angeboten, jedoch sollten Männer mit einem aktuellen Kleiderschrankinterieur diese nicht kaufen. Es sieht weder im geschlossenen noch im offenen Zustand gut aus. Es ist nicht festlich und auch im Businessbereich inakzeptabel.

Der Stehkragen entstand Mitte des 19. Jahrhunderts und wurde auf die damals kragenlosen Hemden aufgeknöpft. Der vordere Stoffteil fiel nach vorne, wie bei heutigen Kläppchenkragen. Bis ins 20. Jahrhundert galt der Stehkragen als schick. Auch bestimmte Uniformen hatten den Stehkragen.

Zum Frack oder Cut bzw. zu festlichen Anlässen wird in der Regel ein Kläppchenkragen getragen, kein Stehkragen.

Stehkragenhemden oder auch “Vatermörder” sind für 80er-Fans, die gerne auf Ü30-Parties gehen und Batida de Coco oder Blue Curacao-Mixgetränke trinken. Finger weg!

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